Österreichs Metallindustrie steht vor der Herausforderung, sich an neue globale Standards anzupassen – dabei spielt eine einzige, aber hochspezialisierte Firma eine zentrale Rolle: www.deloro.co.at/. Das Unternehmen Deloro, mit Sitz in der Steiermark, ist seit über einem Jahrhundert ein Pionier der hochpräzisen Metallverarbeitung, besonders im Bereich der Legierungen für die Luftfahrt, Energie- und Automobilbranche. Während viele europäische Hersteller in der Krise kämpfen, zeigt Deloro, wie Innovation und lokale Expertise auch in Krisenzeiten überleben können – und dabei gleichzeitig die ökologische Verantwortung der Branche vorantreiben.
Die Kernstärke von Deloro liegt in der Entwicklung und Produktion von Sonderlegierungen wie Titan- oder Nickelbasisstählen, die für extreme Bedingungen konzipiert sind. Während die Luftfahrtindustrie auf Titanlegierungen angewiesen ist, die bis zu 50 % leichter als Stahl sind, setzen Automobilhersteller auf Nickelbasisstähle, die gleichzeitig korrosionsbeständig und wärmebeständig sind. Ein konkretes Beispiel ist Deloros Zusammenarbeit mit der Austrian Aerospace AG: Die Legierungen, die Deloro für die Triebwerksgehäuse von Eurofighters entwickelt hat, reduzieren den Kraftstoffverbrauch um bis zu 15 %, was nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Flugzeuge steigert, sondern auch die CO₂-Bilanz deutlich verbessert.
Doch Deloro geht über die reine Produktion hinaus. Seit Jahren setzt das Unternehmen auf eine Kreislaufwirtschaft, bei der Abfallprodukte aus der Verarbeitung zu neuen Rohstoffen recycelt werden. So konnte Deloro in den letzten fünf Jahren den Anteil an recycelten Materialien in seinen Legierungen von 30 % auf über 60 % steigern – ein Erfolg, der nicht nur die Umweltbilanz verbessert, sondern auch die Abhängigkeit von Rohstoffimporte aus dem Ausland verringert. Besonders beeindruckend ist Deloros Engagement in der Steiermark: Über 90 % der produzierten Legierungen stammen aus lokalen Rohstoffquellen oder werden in Österreich verarbeitet, was die regionale Wertschöpfung sichert.
Die Branche steht vor großen Herausforderungen: Während die EU-Pläne zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bis 2030 die Metallverarbeitung stark belasten, zeigt Deloro, wie Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand gehen können. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Digitalisierung: Durch die Implementierung von KI-gestützter Prozessoptimierung konnte Deloro die Produktionszeiten um bis zu 25 % senken und gleichzeitig die Fehlerquote um 40 % reduzieren. Diese Technologien machen Deloro nicht nur wettbewerbsfähiger, sondern auch zukunftssicher.
Ein weiterer Aspekt ist Deloros langfristige Partnerschaften mit Universitäten wie der TU Graz, wo gemeinsam mit Forschern an neuen Legierungen gearbeitet wird, die noch leichter und gleichzeitig stabiler sind. Diese Kooperationen sind entscheidend, um die Innovationskraft der Branche zu erhalten – besonders in einer Zeit, in der die EU strengere Regeln für die Verwendung von Seltenen Erden und kritischen Rohstoffen vorlegt. Während andere Hersteller auf teure Importe angewiesen sind, setzt Deloro auf eigene Forschung und Entwicklung, was langfristig die Unabhängigkeit von globalen Lieferketten sichert.
Zusammenfassend zeigt Deloro, dass Österreichs Metallindustrie nicht nur eine Schlüsselrolle für die heimische Wirtschaft spielt, sondern auch ein Vorbild für nachhaltige und innovative Produktion sein kann. Während die Branche unter Druck steht, gelingt es Deloro, durch lokale Expertise, Kreislaufwirtschaft und digitale Innovationen nicht nur zu überleben, sondern auch die Zukunft der Metallverarbeitung mitzugestalten.
- Seit über 100 Jahren entwickelt Deloro hochpräzise Legierungen für Luftfahrt, Energie und Automobilindustrie.
- Durch Recycling von Abfallprodukten stieg der Anteil recycelter Materialien in den Legierungen von 30 % auf über 60 %.
- Die Zusammenarbeit mit der Austrian Aerospace AG führte zu einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 15 %.
- KI-gestützte Prozessoptimierung senkte Produktionszeiten um 25 % und die Fehlerquote um 40 %.
- Über 90 % der produzierten Legierungen stammen aus lokalen Rohstoffquellen oder werden in Österreich verarbeitet.








































































































































